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Aktuelle Situation

am Energiemarkt

 

Wir versuchen hier die derzeitige Situation so gut wie möglich zu erklären. Falls für Sie dennoch Fragen offen bleiben, bitten wir Sie, sich über unser Kontaktformular erneut an uns zu wenden. Wir verstehen Ihre Sorge, wir bitten aber um Verständnis, dass uns derzeit extrem viele Anfragen zu diesem Thema erreichen und wir trotz Aufstockung unserer Servicekapazitäten mit diesem Anfrageansturm sehr gefordert sind.

Jahresabrechnung noch nicht bekommen?
Für die Jahresabrechnungen ist es notwendig, dass wir von Ihrem Netzbetreiber die korrekten Verbrauchswerte übermittelt bekommen. Erst dann können wir auf Basis Ihres Verbrauchs im Abrechnungszeitraum Ihre Jahresabrechnung für die Energiekosten erstellen.
Im Oktober wurde österreichweit ein neues System der Datenübermittlung eingeführt. Im Zuge dieser Umstellung gibt es nach wie vor einige Abstimmungsprobleme zwischen manchen Netzbetreibern und den Energielieferanten. Wir sind drauf und dran dieses Problem zu beheben und schicken Ihnen so bald als möglich Ihre aktuelle Jahresabrechnung zu. Wir sind zuversichtlich, dass Sie Ihre Jahresabrechnung spätestens Ende Jänner bekommen haben.

Aktuelle Preissituation bei Strom & Gas
Im Alltag kommen uns inflationsbedingt natürlich immer wieder Preissteigerungen unter, aber solche starken Preissteigerungen wie derzeit bei Strom und Gas haben wir alle noch nicht erlebt. Im Zuge von Corona hat sich Vieles sehr stark verteuert. Ob das nun Holz, Beton, Eisen, Stahl, Immobilien etc. sind – Vieles hat sich (zumindest vorübergehend) verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht. Nun haben diese Preissteigerungen auch die Energiebranche erreicht.

Dieser Chart zeigt die Preisentwicklung der Jahre 2020 und 2021 bei Strom:

(Quelle: Incercomp Gmbh, www.inercomp.com, ENERGY MARKET REPORT 20.12.2021)

Man kann aus dem Chart ablesen, dass sich Strompreise innerhalb von einem Jahr vervielfacht haben, ähnlich bzw. noch drastischer sieht es bei Gas aus. Energieanbieter, die überleben wollen, müssen natürlich wirtschaftlich kalkulieren und die hohen Einkaufspreise an ihre Kunden weitergeben, dies schlägt sich aktuell in den Abrechnungen nieder. Viele Energieanbieter, die in den vergangenen Monaten niedrige Fixtarife mit Preisgarantien angeboten haben, sind mittlerweile insolvent – wir befinden uns in einer echten Energiekrise!

Da wir als oberösterreichisches Unternehmen natürlich auch unsere Mitbewerber aus Oberösterreich beobachten, möchten wir auf die aktuellen Preise der Energie AG hinweisen: bei Die Energie AG bietet für Neukunden eine Kilowattstunde Strom um über 50 Cent (brutto), eine Kilowattstunde Gas um über 26 Cent (brutto) an.

Link zu Energie AG Strom

Link zu Energie AG Gas

Uns ist wichtig festzuhalten, dass auch die Energie AG diese “Preise nicht macht”, sondern natürlich auch nur die Marktpreise weitergibt und nur einen gewissen Spielraum in der Preissetzung hat. Wir möchten Ihnen einfach ein Beispiel aufzeigen, damit es für Sie leichter zu verstehen ist, dass die gesamte Energiebranche gerade mit diesem starken Preisanstieg zu kämpfen hat.

 

Auszug aus Die Presse (30.11.2021):
Die Strom- und Gaspreise in Europa schießen nach oben und viele Staaten senken die Steuern oder verteilen Zuschüsse, um Privathaushalten und Unternehmen über den Winter zu helfen. Auch in Österreich ist Gas im Großhandel sechs Mal so teuer wie vor einem Jahr. Und auch vielen Stromkunden flattern zunehmend deutlich höhere Rechnungen ins Haus. —

Anpassung: mengenabhängige Teilbetragsvorschreibungen

Wir sind dazu angehalten Teilbetragszahlungen auf sachliche und angemessene Weise einzuheben. Aufgrund dessen und weil wir Nachzahlungen vermeiden wollen, ist es notwendig, die Teilbetragszahlungen auch verbrauchsabhängig zu berechnen. Wichtig: Sie zahlen durch diese Anpassung der Teilbetragszahlungen übers Jahr gesehen nicht mehr!

Naturgemäß ist es so, dass wir in den Wintermonaten viel mehr Energie, sowohl Gas als auch Strom benötigen, als in den Sommermonaten. Denken Sie an den Energieeinsatz für Heizung oder mehr Beleuchtung in der Winterzeit, da die “Tage kürzer” sind und das natürliche Tageslicht nur für wenige Stunden zur Verfügung steht. So ist typischerweise der tatsächliche Gasbedarf in den 6 “Wintermonaten” Oktober bis März ca. vier mal so hoch, als in den 6 “Sommermonaten” April bis September. Bei Strom ist das Verhältnis “Winter” zu “Sommer” bzgl. Verlauf ähnlich, wenn auch nicht so markant. Davon bekommen Sie als Kunde üblicherweise nichts zu spüren, da die Teilbetragsvorschreibungen, die dann mit der jährlichen Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch gegen gerechnet werden, diesem tatsächlichen physischen und finanziellen Bedarf nicht folgen.

Wir sehen uns aufgrund der aktuellen Marktsituation gezwungen, vorerst in den 5 Monaten Dezember bis April die Teilbetragsvorschreibungen bei Strom um 25% und bei Gas um 35% zu erhöhen. Umgekehrt senken wir in den 5 Monaten von Mai bis September die Teilbetragsvorschreibungen um 25% bei Strom und um 35% bei Gas. Und wie bereits erwähnt, bei der Jahresabrechnung wird ohnedies exakt nach Verbrauch abgerechnet. Wichtig zu verstehen ist:  Sie bezahlen durch diese Maßnahme aufs Jahr gesehen nicht mehr für Ihren Strom bzw. Ihr Gas, es handelt sich lediglich um eine Verschiebung der Zahlungen.

Beispiel: Mengenabhängige Teilbetragsvorschreibungen

Kunde bezahlt bisher 50 Euro monatlich für den Bezug von Gas
Vorher: Teilbetragsvorschreibung monatlich 50 Euro – ergibt pro Jahr 600 Euro für Gas
Nachher: Teilbetragsvorschreibung Oktober bis März 67,50 Euro pro Monat bzw. April bis September 32,50 Euro pro Monat- Ergibt pro Jahr 600 Euro für Gas.

Wie hoch ist nun meine Akontovorschreibung?
Abhängig von Ihrem Tarif v.a. bei FLOAT oder SPOT wurde nun für die genannten Wintermonate die bisher zugrunde gelegte monatliche Menge bei Gas um 35% und bei Strom um 25% erhöht – wie bereits angeführt wird ab Mai im Gegenzug nur die um 35% / 25% reduzierte Menge
angesetzt. Diese wird mit dem erwarteten Preis / kWh multipliziert.

Bei FLOAT Tarifen finden Sie diesen Preis auf unserer Webseite – hier ist noch ein etwaiger vereinbarter Rabatt gem. Preisblatt oder bei Businesskunden gem. Angebot abzuziehen.
Bei SPOT Tarifen: hier wurde als Preiserwartung für Jänner 2022 bei Strom 39 ct/kWh und bei Gas 22 ct/kWh (jeweils netto) entsprechend der vorliegenden Marktberichte angesetzt.

Bei der Jahresabrechnung wird selbstverständlich mit den gemessenen Verbrauchswerten und den tatsächlichen Marktpreisen gegengerechnet.

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Rechtliche Information zur Anpassung der Teilbetragsvorschreibung:
Gemäß §81 (5) ElWOG 2010 sind Teilbeträge auf sachliche und angemessene Weise auf Basis des Letztjahresverbrauches zu berechnen. Es handelt sich um keine Änderung der vertraglich vereinbarten Entgelte im Sinne des §80 (2) ElWOG 2010.
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Wie Sie sich sicher vorstellen können, erreichen uns gerade extrem viele Anfragen. Niemand war auf so einen extremen Anstieg vorbereitet. Wir sind bemüht alle Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

 

Mit freundlichen Grüßen!
Ihr schlaustrom-Team
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Wie würde das in unserem
Fall konkret aussehen?
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Fall konkret aussehen?
Wie würde das in unserem
Fall konkret aussehen?

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