Energiewende

Wie die Menschen mit der

Energie umgehen

Alle reden von der Energiewende, aber was meint man eigentlich damit?

Einfach ausgedrückt umfasst dieser Begriff den Übergang von nicht-nachhaltiger Nutzung fossiler Energiequellen und Kernenergie zu einer nachhaltigen Energieversorgung mittels erneuerbarer Energie. Erneuerbar ist, was im menschlichen Zeitdenken praktisch unbegrenzt zur Verfügung steht. Anders ausgedrückt: weg von Kohle, Öl, Erdgas und Uran hin zu Sonne, Wasser, Wind, Biomasse und Geothermie.

Von Petroleum bis Kernkraft

Viele Jahrtausende konnte der Mensch im Wesentlichen nur seine eigene Arbeitskraft oder die der Tiere zum Antrieb oder zur Mobilität verwenden. Erst durch Wasserräder, Windmühlen und Segelboote konnten diese Energiequellen angezapft werden. Die kohlebetriebene Dampfmaschine machte Bewegungsenergie praktisch überall verfügbar und ermöglichte den Einsatz von unabhängigen Transportschiffen mittels Dampfantrieb.

Bei Licht und Wärme sah es vorerst düster aus. Erst die Entdeckung von Petroleum führte zu vermehrten Einsatzzwecken. Damit und mit dem Einsatz von Kohle begann das fossile Zeitalter, das zu einer starken Mechanisierung und Industrialisierung und damit zum Aufschwung der Wirtschaft führte.

Im 20. Jahrhundert stieg die Förderung von Rohöl massiv, das in Form von Benzin oder Dieselöl neben Kohle auch zur Gewinnung von elektrischem Strom eingesetzt wurde. Die Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung elektrischen Stroms ist spätestens seit den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima Gegenstand der öffentlichen Kritik. Nicht nur ist die Endlagerung der ausgedienten, aber nach wie vor strahlenden Brennelemente bei weitem nicht gelöst, werden außerdem wesentliche Kosten der nuklearen Energieerzeugung sozialisiert und führen zu einer Verzerrung im Wettbewerb.

Erst in den 1970er und 1980er Jahren setzte langsam ein Umdenken ein, das unseren Wohlstand und Fortschritt zu Lasten der Umwelt und der Ausbeutung erschöpflicher fossiler Vorräte in Frage stellte. Wir haben uns so an unser komfortables Leben gewöhnt, dass wohl niemand mehr ohne allseits verfügbaren elektrischen Strom, ohne elektronische Kommunikation geschweige denn in mangelhaft geheizten Häusern leben wollte.

Die große Herausforderung

Diese Bedürfnisse weiterhin zu befriedigen, dabei aber die Energiequellen weg von rein fossilen hin zu nachhaltigen zu verschieben, ist nun die große Herausforderung. Wir müssen also die Grundbedürfnisse elektrischer Strom, Wärme und Mobilität sicherstellen. Ein wesentlicher Aspekt dafür ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese ist jedoch unmittelbar verbunden mit dem Aufbau von Energiespeichern, Realisierung von Energiesparmaßnahmen und Erhöhung der Energieeffizienz. Mit dem großen Ziel: Energiewende.

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